Vereinssatzung


§ 1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein wird unter dem Namen “Verein für Heimatpflege Bruckberg e.V.“geführt und hat seinen Sitz in der Gemeinde Bruckberg. Er ist
eingetragener Verein im Sinne des § 21 BGB.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Zweck des Vereines ist die Pflege der Heimatkunde, des heimat­lichen Brauchtums, der Mundart und Volksmusik sowie die Wahrung aller Interessen, die das Orts‑ und Landschaftsbild, die Woh­nungs‑ und Erholungsgebiete und die Belange des Naturschutzes in der Gemeinde Bruckberg betreffen.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Verwendung der Vereinsmittel

Mittel des Vereines (Mitgliederbeiträge, Spenden, Einnahmen) dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körper­schaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Organe des Vereins, Vereinsleitung

Die Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand,
  2. der Beirat
  3. die ordentliche Mitgliederversammlung,
  4. die Arbeitsgruppen

Zu l.:

Der Verein wird vom Vorstand geleitet. Er besteht aus

dem 1. Vorsitzenden.

dem 2. Vorsitzenden,

dem 1. und 2. Kassier

dem 1. und 2. Schriftführer.

 Die Vorstandsmitglieder werden durch die ordentliche Mitglieder­versammlung schriftlich gewählt und bleiben bis zur nächsten Wahl im Amt. Zu Vorstandsmitgliedern können nur voll geschäftsfähige Personen gewählt werden. Ihre Wiederwahl ist möglich. Scheiden der 1. oder der 2.Vorsitzende vorzeitig von ihrem Amt aus, ist bei der nächsten Mitgliederversamm1ung eine Ersatzwahl für den Rest der Wahlzeit vorzunehmen

Der 1.Vorsitzende führt die Geschäfte des Vereins und handelt in dessen Auftrag. Er leitet in der Regel auch die Mitgliederversamm­lungen und die Sitzungen des Vorstandes. Im Verhinderungsfall wird er vom Vorsitzenden oder einem anderen beauftragten Vorstands­mitglied vertreten. Der Vorstand entscheidet in seinen Sitzungen, zu denen auch der Beirat geladen und gehört werden kann. mit ein­facher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Über die Sitzungen sind Protokolle zu führen.

Dem 1.Kassier obliegt die Einhebung der Mitgliedsbeiträge und die Begleichung von Ausgaben, die zu belegen sind. Zu seiner Ent­lastung steht ihm der 2.Kassier zur Verfügung.

Der 1.Schriftführer führt die Mitgliedsliste und besorgt den ge­samten Schriftverkehr des Vereins. Er wird vom 2.Schriftführer unterstützt.

Zu 2.:

Der Beirat hat insbesondere beratende und unterstützende Funktion

Er wird ebenfalls bei der ordentlichen Mitgliederversamm1ung für die jeweils nächsten 3 Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. Seine Anzahl der Mitglieder wird nicht festgelegt. Nach Möglich­keit sollen alle größeren Orte im Beirat vertreten sein.

Der Beirat ist in wichtigen Vereinsangelegenheiten vom Vorstand zu hören. Dem Beirat obliegt auch die Kontrolle der Geschäfts und Kassenführung. Dazu wählt er aus seiner Mitte zwei Mitglieder, die für die Dauer ihrer Wahlperiode die Jahresrechnungen anhand der Belege und Aufzeichnungen auf ihre Richtigkeit prüfen und das Ergebnis schriftlich festhalten.

Zu 3. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle drei Jahre im Verlauf des ersten Kalenderquartals statt. Die Einladung dazu hat mindestens 14 Tage vorher in der Moosburger- und Landshuter Zeitung oder schriftlich an die Mitglieder oder über eine Postwurfsendung an alle Haushalte unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen.

Die Tagesordnung erstreckt sich im allgemeinen auf folgende Punkte:

1. Entgegennahme der Berichte­

‑ Bericht des Vorstandes über die abgelaufene Periode

‑ Bericht des Kassiers über die Jahresabrechnungen

Bericht der Kassenprüfer

Berichte der Arbeitsgruppen

2. Entlastung des Vorstandes

3. Neuwahlen (Vorstand und Beiräte)

4. Wünsche und Anträge

5. Verschiedenes

Die ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet weiter über Angelegenheiten, die der Vorstand nicht erledigen konnte bzw. die er der Entscheidung eines Vereinsorgans überließ. Ferner entscheidet sie über Beschwerden gegen die Vereinsführung, über Einsprüche gegen Ausschließungsbeschlüsse von Mitgliedern, über Satzungsänderungen sowie über die Höhe der Mitgliedsbeiträge.

Der Vorstand kann bei Bedarf jederzeit auch außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Er muss dazu einberufen, wenn 1/10 (1/5) der Mitglieder das schriftlich unter Angabe des Zweckes verlangt.

Die ordentliche (au8erordentliche) Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Bei Beschlüssen entscheidet einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1.Vorsitzenden. Bei Satzungsänderungen ist eine Dreiviertelmehrheit der Anwesenden erforderlich.

Ober den wesentlichen Verlauf der Versammlung ist eine Niederschrift zu fertigen und vom Versammlungsleiter gegenzuzeichnen.

Zu 4.: Im Verein werden je nach Bedarf Arbeitsgruppen gebildet, die sich besonderer Aufgabenschwerpunkte annehmen. Jedermann steht die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen frei. Die jeweiligen Arbeitsgruppen wählen aus ihrer Mitte einen Sprecher, der vor allem die organisatorischen Aufgaben innerhalb der Gruppe wahrnimmt

§ 6 Mitgliedschaft im Verein

Der Beitritt zum Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung. Der Vorstand kann die Aufnahme in dem Verein ablehnen. Die Ablehnung ist nicht anfechtbar und braucht dem Antragsteller gegenüber nicht begründet werden.

Mitglieder, die dem Zweck des Vereins zuwider handeln oder sich sonst der Mitgliedschaft unwürdig erweisen, können durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Beschluss ist dem Betreffenden schriftlich bekannt zugeben. Der Betroffene kann dagegen Beschwerde zur nächsten Mitgliederversammlung einlegen, die ohne Bekanntgabe der Gründe endgültig entscheidet.

Die Mitgliedschaft endet im übrigen mit dem Tod, durch freiwilliges Ausscheiden oder durch Streichung von der Mitgliederliste.

Die Streichung erfolgt, wenn das Mitglied trotz Mahnung drei Jahresbeitrage nicht bezahlt hat.

§ 7 Satzungsänderungen, Auflösung des Vereines

Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereines können nur unter Zustimmung von einer Dreiviertelmehrheit der Anwesenden einer ordentlichen (außerordentlichen) Mitgliederversammlung erfolgen.

 Das bei der Auflösung vorhandene Vermögen wird zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke der Gemeinde Bruckberg übereignet.