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Geschichte mit Tanz und Hexen am Schloss Bruckberg

Die Hexen im Schlossgarten



Rund 100 Wanderer begaben sich mit dem Heimatforscher Vitus Lechner auf den Weg in die Walpurgisnacht. Schon die Kelten feierten dieses Fest am Vorabend zum 1. Mai, das Beltane Fest. Das Frühjahr wurde begrüßt und mit ihm die Sonne, die den Winter besiegt. Große Maifeuer wurden entzündet, die alles negative vertreiben sollten. „Unser Weg führt uns durch keltisches Siedlungsgebiet, vorbei am alten Herrenhof auf der Anhöhe mit Blick auf den Friedhof in den Mooswiesen. Hier wurden vor rund 2500 Jahren unsere keltischen Vorfahren beerdigt. Einige Hügelgräber wurden in den 80iger Jahren von Archäologen ausgegraben, wobei auch unsere“ Isira“, die Reiche Bruckbergerin und „Brogilo“, der Keltenkrieger entdeckt wurden. Die Funde sind im Museum Vinum Celticum ausgestellt.




Der Weg führte weiter der Bahnlinie  entlang und zur Überraschung der Teilnehmer war das Tor zum Bruckberger Schloss geöffnet. „Der 1000-jährige Turm mit seinen über 3 Meter dicken  Mauern schaut auf uns nieder“, so Lechner. „Aber an Tagen wie diesen soll man besonders aufpassen“.



Heimatforscher Vitus Lechner


Plötzlich erklang Musik und eine Schar Hexen erschien zu mystischen Klängen auf der Schlosswiese. Mit ihren feurigen Tänzen, wobei auch die Besen nicht fehlen durften, begeisterten sie die Besucher, die nicht mit Applaus sparten. Lechner ging anschließend auf die Geschichte des Schlosses ein. Im 15. und 16. Jahrhundert lebte hier die Familie Jud. Thomas Jud von Bruckberg ist der genaue Zug der Landshuter Hochzeit zu verdanken. Er beauftragte einen Schreiber des Kosters Seligenthal den Ablauf aufzuzeichnen. Mit dem Dank an die Familie von Korff für den Besuch im Schloss begab sich die Gruppe auf den Weg zurück zum Keltenhaus.



 

 
 
 

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