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NEUJAHRSWANDERUNG - Aufbruch ins Neue Jahr mit der Wanderung durch die Zeitgeschichte mit Vitus Lechner

Aktualisiert: 9. Jan.


Am Neujahrstag versammelten sich in der Marienkirche von Pörndorf über 200 Wanderer zur mittlerweile traditionellen Neujahrswanderung. „Lasst uns gemeinsam in das Neue Jahr gehen und positiv nach vorne blicken“. Nach einstimmenden Worten auf das neue Jahr durch Heimatforscher Vitus Lechner, begrüßte die „Möslingbacher Blechmusi“ stimmungsvoll das neue Jahr.  Mit der Segensandacht wünschte die Gemeindereferentin Veronika Ostermeier allen ein frohes und gesundes neues Jahr. 





Der geplante Rundweg durch das Pörndorfer Waldgebiet bot viele geschichtliche und naturkundliche Besonderheiten, die Lechner spannend zu erzählen wusste.

Zahlreiche Spuren deuten noch auf die Bockerlbahn hin, die von 1932 bis 1961 vom Bahnhof Bruckberg nach Pörndorf verlief.



Auf dieser Bahnstrecke wurde Tonsilerde transportiert. Außerdem befinden sich in dem Waldstück mehrere Bodendenkmäler wie eine Kreisgrabenanlage und mehrere Hügelgräber. Von einer seltenen Bodenformation geht eine besondere Erdstrahlung aus. Der Wanderweg führte bei herrlichem Sonnenschein durch Wald und Wiesen. Nach der halben knapp 8 Kilometer langen Strecke gab es eine kurze Einkehr. Am Giglberger Hof wurde die große Schar der Wanderer musikalisch und kulinarisch empfangen.




Bei musikalischen Klängen von der „Möslingbacher Blechmusi“ und einem warmen Getränk mit Imbiss konnten sich die Teilnehmer am Lagerfeuer stärken. Vitus Lechner verwies mit einem historischen Rückblick auf die Hof- und Familiengeschichte des Giglbergerhofes. Große Dankesworte gab es für die Gastfreundschaft der Familie Bauer sowie für Theresia Berger und Helga Baier. Mit neuer Energie wurde das nächste Teilstück in Angriff genommen.


 Die Wanderung öffnete den Teilnehmern allerdings nicht nur den Blick in die Vergangenheit, sondern wies auch auf naturkundliche Phänomene hin. Im sogenannten Ludwigshain befände man sich im einzigen in Südbayern bekannten Standort für Traubeneichen.  

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr und Dankesworte für alle Teilnehmer und Mitwirkende verabschiedete sich der Heimatforscher.

 

 


Helga Baier

 
 
 

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